Zecken und mögliche Erkrankungen durch Zeckenstiche

Wichtig! Zecken müssen immer sorgfältig entfernt werden.

Jetzt sind die Zecken wieder aktiv. Bei Temperaturen über 20 Grad fühlen sich die Zecken wohl und warten im Gras und unter Gestrüpp auf mögliche Wirte. Streift man beim Wandern oder Spielen durch die Landschaft, über Grünflächen oder durch Parks kann es sein, dass man sich eine Zecke „einfängt“.

Was tun, bzw. was nicht?

Von alten Hausrezepten sollte man getrost Abstand nehmen. Zecken mit Öl, Benzin oder Klebstoff zu beträufeln, damit sie sterben und abfallen, wirken nicht. Beim Abziehen der Zecke mit einer Pinzette kann man die Zecke leicht zerquetschen, der Kopf bleibt eventuell in der Haut stecken und die Stichstelle entzündet sich. Zeckenzangen oder eine Zeckenkarte sind die bessere Wahl um Zecken zu entfernen. Die Zeckenkarte hat verschiedene große Schlitze. Schiebt man die Karte über die Haut, kann die Zecke in den Schlitz geschoben und so abgehoben werden, dass der Kopf aus der Stichstelle gezogen wird. Nun sollte geprüft werden ob die Zecke vollständig ist. Anschließend die Stichstelle desinfizieren und in den nächsten Tagen beobachten.
Krankheiten wie Borreliose und FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) zählen zu den typischen Krankheiten die von Zecken übertragen werden können, aber auch Tetanus kann durch Zecken übertragen werden. Wenn die Zecke rechtzeitig entdeckt und entfernt wurde, ist eine Infektion unwahrscheinlich und selbst bei infizierten Zecken werden die Erreger nicht immer übertragen. Treten nach einem Zeckenstich aber Schmerzen und Fieber auf oder lässt sich eine sich verändernde (wandernde) Rötung an der Einstichstelle feststellen, ist es besser, einen Arzt aufzusuchen.

Eichenprozessionsspinner breiten sich aus

Der Klimawandel begünstigt die Verbreitung der wärmeliebenden Eichenprozessionsspinner. Der Eichenprozessionsspinner ist eine Nachtfalterart, dessen Raupen extrem behaart sind und vorrangig auf Eichen zu finden sind. Bis zur Verpuppung häuten sich die Raupen sechsmal und schützen sich zwischenzeitlich durch winzige Brennhärchen vor Fressfeinden. Diese Härchen verteilen sich sehr leicht im Lebensumfeld der Eichenprozessionsspinnerraupen und die Gefahr mit ihnen in Kontakt zu kommen ist natürlich in Nestnähe am größten. Die Nester aus einem Gespinst mit Kotbällchen, Larvenhüllen und Raupen hängen oft am Eichenstamm oder direkt im Bereich einer Astgabel und können die Größe eines Fußballs haben. Bei starkem Wind ist es möglich, dass sich das Gespinst vom Ast löst und zu Boden fällt. Ein Kontakt mit den feinen „Brennhärchen“ der bis zu fünf Zentimeter langen Raupen kann zu starken Hautreizungen (Rötung, Brennen) und allergischen Reaktionen bis zur Atemnot führen.

Befall melden!

Wird der Befall von Eichen durch Eichenprozessionsspinner festgestellt, ist es daher angebracht die zuständige Kommune bzw. Stadtverwaltung zu benachrichtigen. Befallene Bäume können dann umgehend fachgerecht von dem Eichenprozessionsspinner-Befall befreit werde. Allerdings ist zu beachten, dass für den völligen Kahlfraß und das komplett Einspinnen von Gehölzen und Bäumen die für den Menschen völlig ungefährliche Gespinstmotte verantwortlich ist.

Jetzt stechen sie wieder – Ruhe bewahren hilft

Wespenbekämpfung gehört in die Hände von Kammerjägern, denn Wespen können schnell gefährlich werden. Jetzt kommt wieder die Zeit in der manch einer keine Entspannung mehr findet, weil sich ständig Wespen in der Wohnung, auf dem Balkon oder der Terrasse aufhalten. Da Wespen, wenn sie sich angegriffen fühlen, schnell stechen und wenn sie ihr Wespennest bedroht sehen oft als Schwarm angreifen, muss man sich entscheiden – den Wespen konsequent aus dem Weg gehen oder die Wespen bekämpfen lassen. Zur Entscheidungshilfe ist es angebracht herauszufinden, wo sich das Wespennest befindet. Wird der „Rückflug“ der Wespen beobachtet, lässt sich manchmal das Wespennest im oder am Haus bzw. in der näheren Umgebung finden.

Schutz vor Wespen und Wespennestern

Sind in der Vergangenheit Allergien gegen Wespenstiche aufgetreten, ist Vorsicht angebracht, wenn ein Wespennest in der Nähe ist. Das Risiko von Wespen gestochen zu werden lässt sich aber auch durch vorbeugende Maßnahmen verringern. Um Wespen fernzuhalten sind an ein Wespennest angrenzende Fenster und Türen geschlossen zu halten. Ebenso die Dachluke, wenn sich ein Nest auf dem Dachboden befindet. Nahrungsmittel können mit z. B. Schutzhauben (Insektenschutzgitter) abgedeckt werden und Getränke sollten nicht offen herumstehen. Vereinzelt in der Wohnung herumfliegende Wespen sind leicht mit Wespenspray zu vertreiben. Treten Wespen in größerer Anzahl auf, wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach ein Wespennest in unmittelbarer Nähe befinden. Die Wespenbekämpfung oder Wespennestentfernung ist dann aber sicherheitshalber ein Fall für den Schädlingsbekämpfer. Alle Hausbewohner und Haustiere profitieren von einer Bekämpfung durch professionelle Schädlingsbekämpfer, weil sich jeder wieder in Ruhe entspannen kann.

Brauchen Sie Hilfe bei der Wespenbekämpfung? Vielleicht wissen Sie schon wo in Ihrer Nähe sich das Wespennest befindet? Dann rufen Sie uns an.
Telefon: 06053 620 99 90

Rufen Sie uns auch an, wenn Sie sich über die chemiefreie Unkrautbekämpfung informieren möchten. Wir informieren Sie gerne über unsere besondere Dienstleistung – Telefon: 06053 620 99 90